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Kinderwunschbehandlung/ Kostenerstattung

"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel"

                                                                 Johann Wolfgang von Goethe

 

Manchmal ist der Weg um an diesen Punkt kommen zu können jedoch weit und mit Steinen übersät.

 

Neben den persönlichen Belastungen, die ein unerfüllter Kinderwunsch mit sich bringt, kommt es häufig zu Problemen im Hinblick auf die Kostenlast einer Kinderwunschbehandlung und die Frage der Kostenerstattung seitens der Krankenversicherungen.


So wurde im Jahr 2004 die Kostenerstattung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erheblich eingeschränkt. Seitens der GKV werden nunmehr nur noch 50% der Behandlungskosten für Kinderwunschbehandlungen - seien es IVF oder ICSI - übernommen. Die anderen 50% der Behandlungskosten müssen vom jeweiligen Paar selbst getragen werden. Dies führt häufig dazu, dass der Kinderwunsch kinderloser Paare auch aus finanziellen Gründen unerfüllt bleibt. 

 

Festzuhalten ist hier zunächst, dass sowohl im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, als auch der privaten Krankenversicherungen Kinderwunschbehandlungen (sog. "reproduktionsmedizinische Behandlungen") enthalten sind.

Während die GKV nur 50 % der Behandlungskosten trägt, erstattet die private Krankenversicherung (PV)  zwar deutlich mehr Kosten als die GKV, jedoch leistet die PV nach dem "Verursacherprinzip", d.h. der Versicherte muss Verursacher der Kinderlosigkeit sein.

 

Auch stellt sich oft die Frage, ob spezielle Behandlungsmethoden, wie z.B. Assisted Hatching, Blastozyten-Transfer, aktive Immunisierung, oder Kryokonservierung seitens der Versicherung getragen werden.

 

Besonders bei unterschiedlich versicherten Paaren führt bereits die Frage der Kostentragung bzw. Kostenerstattung oft zu Problemen mit den jeweiligen Versicherungen bzw. Beihilfeträgern (GKV/PV/Beihilfe).

 

Da eine Kinderwunschbehandlung bereits an sich eine Belastung - auch in psychischer Hinsicht ist - , ist es bei sich abzeichnenden Problemen  mit den zuständigen Krankenversicherungen bzw. Beihilfeträgern bezüglich der Kostenübernahme ratsam, sich anwaltlichen Beistand zu suchen, da im Mittelpunkt der "Behandlungserfolg" und nicht die oftmals umfangreiche und nervenaufreibende Korrespondenz mit dem Versicherer stehen sollte.

 

Oft völlig überraschend mit der Diagnose "Unfruchtbarkeit" konfrontiert, müssen Sie sich mit vormals völlig unbekannten Begriffen und Abkürzungen, wie Intrauterine Insemination (IUI), Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) und In-Vitro-Fertilisation (IVF) auseinandersetzen, welche an sich schon erhebliche Entscheidungen für Sie nach sich ziehen können, und sollten sich daher selbst nicht noch zusätzlich mit Problemen mit Ihrer Krankenversicherung belasten.

 

Gern bin ich bereit Sie individuell auf Ihre spezielle Situation abgestimmt zur Frage der Kostenerstattung bei Kinderwunschbehandlungen zu beraten und Ihnen bei der Vertretung Ihrer Interessen gegenüber Ihrer Krankenversicherung zur Seite zu stehen.

 

Ich stehe Ihnen gern für ein persönliches Beratungsgespräch in meiner Kanzlei zur Verfügung. Ein solches ist jedoch keine Voraussetzung. Auch eine telefonische Beratung ist bei Übersendung der notwendigen Unterlagen möglich.

 

Um Ihnen eine erste Auskunft zum Thema: Kostenerstattung bei Kinderwunsch und den in diesem Zusammenhang entstehenden Anwaltskosten geben zu können, darf ich Sie bitten, folgenden Anfragebogen auszufüllen und an mich zu senden:

 

 

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

 

 

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