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Was tun im Fall einer Abmahnung - Ein kurzer Leitfaden

Nach dem ersten Schreck über die erhaltene Abmahnung samt Unterlassungserklärung wegen einer angeblich begangenen Urheberrechtsverletzung - häufig ist diese Abmahnung mehrere Seiten lang, mit beeindruckend klingenden Urteilszitierungen und einer hohen Zahlungsforderung bezüglich Schadenersatz und Anwaltskosten versehen - steht man vor der Frage, wie man richtig reagieren soll.

 

Die Abmahnung akzeptieren, die geforderten Beträge bezahlen und die beigefügte Unterlassungserklärung unterschreiben? Selbst aktiv werden? Zum Anwalt gehen?

 

Häufig wird der Schritt zum Anwalt aus der Sorge heraus vermieden, dass zusätzlich zu den Forderungen aus der Abmahnung weitere hohe Kosten entstehen. Vor dem Hintergrund dessen, dass mit dem beratenden Anwalt Pauschalhonorare vereinbart werden können und es in bestimmten Fällen die Möglichkeit der Beratungshilfe gibt, ist diese Sorge unberechtigt.

 

Deutlich höher ist das Risiko sich zu überhöhten Zahlungen verleiten zu lassen sowie schriftlich (auch im Rahmen der übersandten, vorformulierten Unterlassungserklärung) Erklärungen abzugeben, die sich im Nachhinnein als nachteilig herausstellen.

 

Zwar bietet das Medium Internet in diesem Fall bei Recherchen zahlreiche Tipps und sogar die Möglichkeit auf sogenannte modifizierte Unterlassungserklärungen zu stoßen. Allerdings handelt es sich bei selbigen auch wiederum um vorformulierte Erklärungen. Dies ist bereits aus dem Grunde ungünstig, dass sich zwar die übersandten Abmahnungen oft ähneln, aber kein zugrundeliegender Sachverhalt wie der andere ist.

 

Wenn es sich denn empfiehlt eine Unterlassungserklärung abzugeben, sollte diese auch auf den jeweiligen Sachverhalt zugeschnitten sein, um nicht doch die Gefahr von Nachteilen in sich zu bergen.

Bereits aus diesem Grund ist der Gang zum Anwalt zu empfehlen.

 

Da in den Abmahnung regelmäßig Fristen zur Zahlung als auch Abgabe der Unterlassungerklärung enthalten sind, ist es ratsam sich rechtzeitg mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen.

In Zeiten des Internets muss es sich auch nicht zwingend um einen an Ihrem Wohnort ansässigen Anwalt handeln. Es sollte vielmehr ein mit diesem Gebiet vertrauter Anwalt sein.

 

Scheuen Sie sich nicht vor dem Gang zum Anwalt, denn es ist auf jeden Fall davon abzuraten, sich selbst gegenüber der Gegenseite bzw. deren Anwälten zur Sache zu äußern ohne sich vorher versierten, rechtlichen Rat eingeholt zu haben.

 

Sollten Sie selbst eine Abmahnung erhalten haben, berate ich Sie hierzu gern. Sie können mich sowohl telefonsich unter der Telefonnr.: 0351/5002280 als auch via Email: info(at)schmidt-oehmichen.de erreichen.

 

 

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