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Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht

Ein großer Teil der Bevölkerung hält die Begriffe Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für gleichbedeutend.
Es handelt sich dabei jedoch um zwei verschiedene Begriffe.

Die Patientenverfügung:

Mit der Patientenverfügung wird der Arzt im Fall der Einwilligungsunfähigkeit des Patienten, angewiesen, den persönlichen Vorstellungen des Patienten in Bezug auf bestimmte medizinische Behandlungen zu folgen.

Bekanntestes Beispiel, welches durch eine Patientenverfügung geregelt werden kann, ist das lebensverlängernde Maßnahmen bei zum Tode führenden Krankheiten ausgeschlossen werden.

Die Vorsorgevollmacht:

In der Vorsorgevollmacht wird geregelt, dass eine bestimmte Person für Notsituationen bevollmächtigt wird, alle oder nur bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu regeln.

Es versteht sich von selbst, dass eine solche Vorsorgevollmacht nur eine Person benennen sollte, zu der der Vollmachtgeber uneingeschränktes Vertrauen hat, da diese dann im Ernstfall die Entscheidungen für den einwilligungsunfähigen Vollmachtgeber trifft.

Die rechtliche Betreuung kann durch die Erteilung einer Vorsorgevollmacht weitgehend vermieden werden.

Es empfiehlt sich, zur Überwachung der Durchführung der Patientenverfügung gleichzeitig eine Vorsorgevollmacht an eine Vertrauensperson zu erteilen.

Man sollte sich jedoch sowohl bei der Erteilung einer Vorsorgevollmacht, als auch bei der Erstellung einer Patientenverfügung im Klaren sein, dass beide umfassende Konsequenzen haben.

Daher ist von Vordrucken, bei denen die Entscheidung durch Ankreuzen getroffen wird, eher abzuraten und eine ausführliche anwaltliche Beratung zu empfehlen.

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