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Beratungstermine sind nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten, am Wochenende sowie selbstverständlich auch vor Ort beim Mandanten möglich.

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Opfervertretung/ Nebenklage

Normalerweise ist der Geschädigte einer Straftat am anschließenden Verfahren nur als Zeuge beteiligt.

Was den meisten Opfern nicht bekannt ist, ist, dass in bestimmten Fällen für das Opfer einer Straftat die Möglichkeit der Nebenklage besteht.

Der Gesetzgeber sieht die Möglichkeit Nebenklage u.a. in folgenden Fällen vor:

  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
  • Beleidigung, Verleumdung und üble Nachrede
  • in Fällen vorsätzlicher Körperverletzung
  • bei versuchtem Mord oder Totschlag
  • für nahe Verwandte eines durch eine rechtswidrige Tat Getöteten

Auf Antrag wird die Nebenklage zugelassen. Nach Zulassung der Nebenklage kann der Geschädigte der gesamten Verhandlung beiwohnen und seine Rechte als Nebenkläger, z.B. das ihm zustehende Fragerecht oder die Einlegung von Rechtsmitteln, ausüben.

Der Nebenkläger kann auch einen Rechtsanwalt mit der Nebenklage beauftragen. Im Fall der Verurteilung des Beschuldigten sind die Kosten der Nebenklage durch den Beschuldigten zu tragen.

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