Kontaktzeiten

Mo & Do:

 9.00 - 18.00 Uhr

Di, Mi & Fr:

 9.00 - 16.00 Uhr

 

Beratungstermine sind nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten, am Wochenende sowie selbstverständlich auch vor Ort beim Mandanten möglich.

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Anwaltskosten

Zu einer professionellen und umfassenden Beratung gehört natürlich auch die Auskunft über die entstehenden Anwaltskosten.

Vorab ist zu sagen, dass die Höhe der Gebühren und Auslagen im Gesetz über die Vergütung der Rechtanwältinnen und Rechtsanwälte (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz - RVG) festgelegt sind.

 

1. Zivilrecht/ Verwaltungsrecht
Zunächst stellt sich die Frage, ob die Kosten durch den Ratsuchenden selbst zu tragen sind. Häufig ist auch die Gegenseite verpflichtet die Anwaltskosten zu tragen. Ob dies der Fall ist, lässt sich jedoch nur nach Schilderung des Sachverhalts und Sichtung der Unterlagen sagen.

Besteht eine Rechtsschutzversicherung, übernimmt diese gegebenenfalls die Anwalts- und Gerichtskosten. Für den Fall, dass eine Selbstbeteiligung vereinbart ist, ist dann nur diese in vereinbarter Höhe zu tragen.

Sollten Sie über keine Rechtsschutzversicherung verfügen, informiere ich Sie gerne über das genaue Kostenrisiko Ihrer Rechtsverfolgung.

Für einkommensschwache Personen besteht die Möglichkeit der Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe.

 

2. Strafrecht
Im Bereich des Strafrechts sind die Kosten regelmäßig zunächst vom Beschuldigten zu tragen. Einige Versicherungen gewähren Rechtsschutz im Fall einer fahrlässigen Tat, also nur dann, wenn kein Vorsatz besteht.
Wird der Beschuldigte freigesprochen, fallen die Kosten des Verfahrens und seiner Verteidigung der Staatskasse zur Last.

Entgegen dem zivilrechtlichen Bereich wird demjenigen, der sich einen Anwalt nicht leisten kann, im Strafverfahren Prozesskostenhilfe nicht gewährt.

Aber auch für den Fall, dass sich der Beschuldigte keinen Anwalt leisten kann, besteht die Möglichkeit sich auf der Basis von Beratungshilfe gegen eine Beratungshilfegebühr in Höhe von 10,00 von einem Anwalt beraten zu lassen. Die Amtsgerichte sind auf Antrag für die Ausstellung von Beratungshilfescheinen zuständig.

In einigen Fällen bestimmt das Gesetz jedoch die Beiordnung eines Pflichtverteidigers.

Liegen die Voraussetzungen der Pflichtverteidigung nicht vor, besteht für den Beschuldigten die Möglichkeit sich entweder selbst zu verteidigen oder aber auf eigene Kosten einen Anwalt seines Vertrauens als Wahlverteidiger zu beauftragen.

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